Powered by QiWorks

WILLKOMMEN
Das Unternehmen
Umweltbildung
Direkte Kommunikation
Naturerlebnis
Kultur
Archive
Unternehmensgeschichte

Impressum

Umweltkommunikation Henning Smolka
- Eine kleine Geschichte -

1989

Das Büro nimmt seine Arbeit auf. Vorausgegangen war eine zweijährige Arbeitsbeschaffungs-
Maßnahme beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Kreisverband
Marburg-Biedenkopf. Gegenstand der Maßnahme war „Öffentlichkeitsarbeit und Maßnahmen
zur Abfallvermeidung“.
Aus dieser Zeit stammte der Kontakt zur damaligen Umweltberaterin der Stadt Marburg,
Frau Christiane Kurmeier-Beschle (), die von Anfang an bis zum Jahr 1995 in der Umweltkommunikation („UKO“) mitarbeitete.

Zunächst war der Arbeitsschwerpunkt die Abfallwirtschaft. Erste pädagogische Programme in Kindergärten, die Entwicklung der „Kindergartenkiste MÜLL & ABFALL“ und die Erstellung des ersten Reparaturverzeichnisses „Wer repariert was?“ fallen in diese Zeit. Nach und nach wird das Kistenprogramm ausgebaut („Kiste rund um Papier“, Grundschulkiste MÜLL & ABFALL, Kinderkiste KOMPOST & BODEN“ …).

UKO-Story

1991

Umweltkommunikation erhält die Anfrage, „Klärungsphasen“ der Dorferneuerung zu betreuen.
Vor der eigentlichen Planung soll mit der Dorföffentlichkeit gemeinsam eine Vision für die zukünftige Entwicklung des Dorfs entwickelt werden. Besonders Christiane Kurmeier-Beschle engagiert sich in diesem Bereich und entwickelt als Agraringenieurin u.a. Projekte zur ökologischen Landwirtschaft und zu Dorfmärkten, aber auch zur dörflichen Kultur.
In diese Zeit fallen auch die ersten Arbeiten im Bereich der kommunalen Kompostierung und der Förderung der Eigenkompostierung sowie die Ausbildung von AbfallberaterInnen in den neuen Bundesländern (im Auftrag des Büro für Umweltpädagogik Witzenhausen).

1992

Die Verpackungsverordnung und die Einführung des Dualen Systems sorgt nicht nur für heftige Diskussionen, sondern bedeutet auch neue Anforderungen für die Öffentlichkeitsarbeit. Zahlreiche Infobroschüren, aber auch die Aufklärung über die nicht immer ganz einfachen Regelungen
der Verpackungsverordnung sollen kommuniziert werden.

1995

Die ersten Unterrichtsmaterialien entstehen „Tatort Schule – dem Müll auf der Spur“, aber auch Exkursionsführer zu außerschulischen Lernorten
der Abfallwirtschaft „Da geht’s lang“. Fortbildungen gewinnen immer mehr an Bedeutung. 

1998

In der Trägerschaft des Berufsbildungszentrums werden im Berufsfortbildungsdienstes des Bundeswehr „Fachkräfte für Energiewirtschaft und Abfallwirtschaft“ ausgebildet. Diese Arbeit findet in der Hessen-Kaserne in Stadtallendorf bis 2006 statt. Danach läuft das Programm aus.

2000

Die Lokale Agenda 21 und die aus der Agenda 21 abgeleitete „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ rückt immer mehr in den Mittelpunkte der Arbeit. Zahlreiche Unterrichtsmaterialien zu Resssoucen „Papier – Jedes Blatt zählt“, „Kork – die sagenhafte Rinde“, aber neue Formen der Bildungsarbeit
wie „Licht und Dunkel“ oder „Konsum und Lebensstil“ entstehen im Kundenauftrag. Moderationen von lokalen Agendagruppen bedeuten eine gewisse Wiederaufnahme dessen, was früher in den Klärungsphasen der Dorferneuerung intendiert war.

2005

Hatte man anfangs Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) für eine Thema gehalten, das wegen seiner Komplexität erst ab der Sekundarstufe vermittelt werden kann, so entstehen nun auch zahlreiche Materialien für Kindergarten und Grundschule. Auch in den Fortbildungen werden die Dimensionen der BNE immer wichtiger.

Im Auftrag des Hessischen Kultus- und Umweltministeriums wird das Landesprogramm „Umweltschule“ künftig durch zehn regionale Umweltzentren unterstützt.
Für das Jugendwaldheim Roßberg betreut die UKO eine Gruppe von Schulen, die sich für das Programm interessieren und organisiert den Austausch
unter den Schulen.
Daneben laufen Arbeiten als externer Berater für das Staatliche Schulamt Marburg für die Qualitätsoffensive „Schule und Gesundheit“ im
Bereich des Teilzertifikats „Umwelt & BNE.

2008

Im Auftrag der Vereinigung deutscher Gewässerschutz entstehen Informations- und Bildungsmaterialien zum Thema „virtuelles Wasser“.
Gleichzeitig gewinnt das Thema “Wasser” auch regionalen Bezug durch die EG-Wasserrahmenrichtlinie gänzlich neue Aspekte. Im Auftrag des Wasser-
erlebnishaus Fuldatal entsteht eine mehrjährig angelegte Publikationsreihe zu Grund- Fließ- und Stehgewässern und anderen Wasserthemen
in Hessen.

Auch die Themen Klimawandel und Energiewende sind nun nicht länger aus dem Bildungsprogrammen und Materialien wegzudenken.
Dazu zählen aus der Arbeit der UKO zum Beispiel die „Lernwerkstatt Klimawandel in Hessen“ im Auftrag des Hessischen Landesamtes
für Umwelt und Geologie sowie Infobroschüren zu Klimaschutz in der Schule.

2010

Die Anfrage der Käthe-Kollwitz-Schule in Marburg, in der Abteilung der Fachschule für Sozialpädagogik das Thema Umwelterziehung zu unterrichten, bietet eine willkommene Gelegenheit, die aktuellen Themen der Ökologie und der Bildung für nachhaltige Entwicklung bereits in der Ausbildung von zukünftigen ErzieherInnen zu behandeln.

Inzwischen hat sich auch die Käthe-Kollwitz-Schule zur UmweltSchule entwickelt und baut derzeit einen Studienschwerpunkt
„Natur Wissen schaffen“ auf.


...